
Wann ist eine genetische Diagnostik und Beratung sinnvoll?
- vor einer Schwangerschaft, wenn Erkrankung bei einem potentiellen Elternteil oder einem anderen
Familienmitglied vorliegt
- bekannte Chromosomenstörung bei einem Familienangehörigen
- vorangegangenes Kind mit einer Fehlbildung oder Entwicklungsstörung zur Diagnostik und
Einschätzung des Wiederholungsrisikos und Planung einer möglichen vorgeburtlichen Diagnostik
- nach Fehlgeburten oder Totgeburten
- bei unerfülltem Kinderwunsch zur eventuellen Klärung der Ursache
- bei Blutsverwandtschaft der potentiellen Eltern
- erhöhtes mütterliches oder väterliches Alter
- auffällige Befunde während der Schwangerschaft (erhöhte Nackentransparenz, auffällige Biochemie
im First-Trimester-Screening oder Triple-Test)
- erhöhtes embryotoxisches oder teratogenes Risiko durch Medikamenteneinnahme oder Röntgenstrahlen
- familiäre Krebserkrankungen (z.B. Brustkrebs, Darmkrebs)
- Diagnostik von genetisch bedingten neurologischen Erkrankungen